So schätzen Sie Backup-Kosten: Was Ihr Backup-Budget beeinflusst

Die Schätzung von Backup-Kosten beginnt oft mit einer Frage: Wie viele Daten müssen geschützt werden?

Das ist ein guter Ausgangspunkt. Das Datenvolumen beeinflusst Storage, Backup-Fenster, Aufbewahrungszeiten und Restore-Zeiten. 1 TB zu sichern ist nicht dasselbe wie 10 PB zu sichern. Aber das Datenvolumen allein reicht nicht aus. Ein realistisches Backup-Budget hängt auch von der Anzahl der Systeme, den Workload-Typen, benötigten Plugins, dem Support-Level, zusätzlichen Services und den Restore-Anforderungen ab.

Warum Datenvolumen allein nicht ausreicht

Zwei Organisationen können beide 50 TB Daten schützen und trotzdem sehr unterschiedliche Backup-Setups benötigen.
Eine Organisation hat vielleicht wenige große Fileserver. Eine andere hat Hunderte Clients, virtuelle Maschinen, Datenbanken und Applikationsdaten an mehreren Standorten. Das Datenvolumen kann gleich sein, aber das Setup ist es nicht.

Wichtige Kostenfaktoren sind:

  • Quell-Datenvolumen
  • Anzahl der Clients und Systeme
  • Anzahl der Plugin-Jobs
  • Workload-Typen
  • Aufbewahrungsanforderungen
  • Storage-Ziele
  • Restore-Anforderungen
  • Support-Level

Deshalb sollte Backup-Preisplanung die gesamte Umgebung berücksichtigen und nicht nur die Gesamtzahl der Terabytes.

Wie Bareos die Berechnung vereinfacht

Bareos nutzt Backup Units, um die Kostenplanung einfacher zu machen.

Die Berechnung basiert auf dem größeren Wert von:

  • Quell-Datenvolumen in TB
  • Clients plus Plugin-Jobs

Das Ergebnis wird auf die nächsten 10 Einheiten aufgerundet, mit einem Minimum von 10 Einheiten.
Dadurch bleibt das Modell besser verständlich, wenn Ihre Umgebung wächst. Wenn Sie weitere Server, Datenbanken, virtuelle Maschinen oder andere Workloads hinzufügen, können Sie einfacher abschätzen, wie sich das auf Ihre Subscription-Größe auswirkt.
Das Ziel ist einfach: klare Budgetplanung, auch wenn die technische Umgebung komplexer wird.

Open Source und proprietäre Kostenmodelle

Kosten hängen auch davon ab, wie Software lizenziert und unterstützt wird.

Bei proprietärer Software zahlen Sie normalerweise für eine Lizenz oder Subscription, deren Bedingungen der Anbieter festlegt. Wenn Ihre Umgebung wächst, benötigen Sie möglicherweise zusätzliche Lizenzen, eine höhere Edition oder weitere Module. Wenn Sie nicht weiter zahlen, verlieren Sie je nach Anbieter und Vertrag möglicherweise den Zugang zu Updates, Support oder bestimmten Produktfunktionen. In manchen Fällen kann das auch Restores erschweren.

Open Source funktioniert anders. Mit Bareos ist die Software Open Source und Ihre Backup-Daten bleiben unter Ihrer Kontrolle. Sie sind nicht an ein geschlossenes Anbieter-Ökosystem gebunden, nur um weiter Zugriff auf Ihre Backups zu behalten.

Warum Workloads und Plugins wichtig sind

Ein Backup-Workload ist nicht einfach nur „Daten“. Es kann ein Linux-Server, ein Windows-System, eine VMware-VM, ein Proxmox-Gast, eine Hyper-V-VM, eine PostgreSQL-Datenbank, eine Open-Xchange-Umgebung oder S3-bezogener Object Storage sein.
Einige Workloads können mit normalem Datei-Backup geschützt werden. Andere benötigen spezielle Backup-Logik.
Hier werden Plugins wichtig. Bareos Plugins erweitern Backup- und Restore-Workflows für bestimmte Workloads, darunter virtuelle Plattformen, Datenbanken, Object Storage, Disaster Recovery und andere spezialisierte Umgebungen.

Alle unterstützten Plugins sind über die Bareos Subscription verfügbar. Das ist wichtig für den produktiven Einsatz, bei dem Organisationen gepflegte Pakete, Updates, Kompatibilität und Support benötigen.

Warum Support und Services wichtig sind

Support bedeutet nicht nur, Fehler zu beheben. Bei Backup und Recovery ist Support wichtig, wenn Teams Daten wiederherstellen, Konfigurationsprobleme lösen, ein wachsendes Setup anpassen, eine Migration planen oder eine bestehende Umgebung skalieren müssen.

Das ist besonders wichtig in regulierten Branchen. DORA und NIS2 legen mehr Gewicht auf operative Resilienz, ICT-Risikomanagement, Business Continuity, Backup-Management und Disaster Recovery. Eine unterstützte Backup-Umgebung hilft Teams, mit klareren Prozessen, definierten Verantwortlichkeiten und erfahrener Hilfe zu arbeiten, wenn es darauf ankommt.

Bareos unterstützt Teams auch mit Consulting und Services rund um Backup-Architektur, Setup Reviews, Health Checks, Training und Migration. Zusätzlich verfügt unser Consulting-Team auch über breites Wissen außerhalb von Backup und Recovery, zum Beispiel bei Open-Xchange-Migrationen, wenn relevant.

Nutzen Sie den Bareos Preisrechner

Der Bareos Preisrechner hilft Ihnen, Ihre Subscription-Größe auf Basis von Quell-Datenvolumen, Clients und Plugin-Jobs abzuschätzen. Sie können auch Support und ausgewählte Services hinzufügen, um eine unverbindliche Schätzung zu erhalten.

Das ersetzt kein finales Angebot, hilft Ihnen aber, den erwarteten Budgetrahmen besser zu verstehen.

Schätzen Sie Ihre Bareos Subscription-Größe: https://www.bareos.com/de/preise/

Fazit

Backup-Kosten hängen nicht nur von Terabytes ab. Das Datenvolumen ist der Ausgangspunkt, aber das finale Budget hängt auch von Systemen, Workloads, Plugins, Support, Services und Restore-Anforderungen ab.

Bareos passt zu unterschiedlichen Umgebungen, von kleineren Setups bis zu großen gemischten Infrastrukturen. Es verbindet Open-Source-Backup-Software mit gepflegten Paketen, workload-spezifischen Plugins, professionellem Support und zusätzlichen Services.

Nutzen Sie den Bareos Preisrechner, um Ihre Umgebung abzuschätzen und ein Angebot auf Basis Ihres tatsächlichen Setups anzufragen.

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